Ausbildung zum Anti-Gewalt-Trainer

Auf dieser Seite finden Sie umfangreiche Informationen zur Ausbildung zum Zertifizierten Anti-Gewalt-Trainer und zum Thema „Gewalt“ allgemein. Lesen Sie außerdem, wie Achim Rackel vom Schauspieler zum Anti-Gewalt-Trainer wurde.

Brücken bauen für Vertrauen in Gemeinschaft

Was ist eigentlich Gewalt? Was ist ein Anti-Gewalt-Trainer?

Einführend eine kurze Definition zu dem Begriff „Gewalt“ aus der Soziologie:

„Gewalt ist, wenn jemand Macht, psychisch und / oder physisch, auf eine Person ausübt und wenn diese Person infolge dessen in ihrer Entscheidung nicht mehr uneingeschränkt frei ist.“ (nach Friedrich Hacker)

Diese Definition zeigt, wie vielschichtig Gewalt erlebt werden kann und bietet einen ersten Hinweis auf die Komplexität der Fortbildung zum Anti-Gewalt-Trainer.

Der Begriff „Gewalt“ wird irrtümlich synonym für den Begriff „Aggression“ verwendet. Wie sieht es dann aber mit der staatlich anordnenden Gewaltenteilung (Legislative, Exekutive und Judikative) aus, die Sicherung von Freiheit und Gleichheit gewährleisten soll? Oder der Anwendung von Gewalt bei drohender Gefahr? Hinsichtlich dieser Betrachtungen kommt die Bezeichnung „Anti-Gewalt“ in Unehre und Misskredit.

Für unsere Praxis und Interventionen in der Fortbildung zum Anti-Gewalt-Trainer ist jedoch ausschlaggebend, dass das subjektive Erleben, bei dem jemand als „gewalttätig“ oder „aggressiv“ beurteilt wird, u.a. eng mit der eigenen Wahrnehmung, der Historie der Person und der aktuellen Situation verbunden ist.

Vom Schauspieler zum Anti-Gewalt-Trainer – vom Beruf zur Berufung.

Wie kam ich dazu Anti-Gewalt-Trainer zu werden?

Zahlreiche Jahre in der Benachteiligten-Förderung für Menschen in Lebenslagen mit besonderem Bedarf, sowie Migrations- und Gemeinwesenarbeit in großstädtischen, sozialen Brennpunkten in einem Bundesmodellprojekt und drei Jahre Streetwork für ein Jugendamt, um hier nur einige Stationen aus meiner Biografie zu nennen, waren für mich höchst erfolgreich verlaufen. Während meiner praktischen Berufstätigkeit qualifizierte ich mich durch etliche Fortbildungen, u.a. durch die Train the Trainer Ausbildung zum Anti-Gewalt-Trainer, da ich als Schauspieler aus einer gänzlich anderen Profession stammte. Im Verlauf meiner neuen „Berufungspraxis“ als Anti-Gewalt-Trainer konnte ich viele Erfahrungen aus meinem Schauspielberuf praktisch nützlich machen, welche auch in meinen Ausbildungen zum Tragen kommen. Später entstand dann das Projekt und Unternehmen ARA-COACHINGS, in dem ich selbst seit Jahren Anti-Gewalt-Trainer erfolgreich ausbilde und zertifiziere. (Achim Rackel)

Die Fortbildung zum Zertifizierten Anti-Gewalt-Trainer, Deeskalationscoach und Konfliktmanager

Einleitung zur Fortbildung

 

 

„Ich war nicht wütend, als ich zuschlug. Ich wollte nur meine Ruhe haben.“ (Zitat eines 16-Jährigen aus meiner Praxis)

„Nachhaltige Erfolge in der Antigewaltpraxis bedürfen Erweiterungen des herkömmlichen Lehr- und Lernfeldes.“ (Zitat Achim Rackel)

Die Trainings und insbesondere die Ausbildung zum Anti-Gewalt-Trainer, Deeskalationscoach und Konfliktmanager bei ARA-COACHINGS unterscheiden sich von gewöhnlichen Anti-Gewalt-Trainer Konzepten. Durch den ganzheitlichen, systemischen Ansatz des „ARA-KONZEPTS“ (A-R-A steht für das Erlernen von Achtsamkeit, Resonanz und Pro-Aktion), vermag  die Fortbildung zum Anti-Gewalt-Trainer annähernd zu einer Einheit von Denken, Fühlen und Handeln und zu einem werteorientierten Verhalten führen. Neben den Deeskalations- und Kommunikations-Trainings bilden Achtsamkeits-, Körper- und verhaltenspädagogische -Trainings die Grundlage dazu.

Die Anti-Gewalt-Trainer bei ARA-COACHINGS wissen: Nicht die unterdrückte Wut führt aus der Gewalttätigkeit (siehe Zitat oben), sondern eine werteorientierte Persönlichkeitsentwicklung. Dazu gehören u.a. Fürsorglichkeit, Achtsamkeit, gelingende Kommunikation durch Gewaltfreie Kommunikation und Empathie-Vermögen (Resonanz) als Schlüsselqualifikationen auf dem Weg zu mehr Mitgefühl.

Die einjährige Fortbildung zum Anti-Gewalt-Trainer, Deeskalationscoach und Konfliktmanager möchte diese bedeutsamen Werte vermitteln und bietet einen ausreichenden Zeitraum zur eigenen Entwicklung.

Ausbildungsbeschreibung Anti-Gewalt-Trainer

Immer häufiger befinden wir uns in vermeintlichen Gewalt- oder Konfliktsituationen – wir fühlen uns hilflos und handlungsunfähig. Ob im privaten oder beruflichen Kontext. Das primäre Ziel der Ausbildung zum Anti-Gewalt-Trainer ist, situativ offene und subtile Ursachen für potentielle Gewalt und Konflikte zu erfassen. Damit können deren Auswirkungen schon im Vorfeld präventiv gemindert oder sich im Verlauf befindende, hocheskalierende Situationen mit Gefahr von Krisen gewaltfrei und schützend deeskaliert werden.

Ein weiteres Ziel der Fortbildung zum Anti-Gewalt-Trainer ist, die erlernten Deeskalations-Methoden, -Fähigkeiten und -Kenntnisse als Trainer auf andere übertragen bzw. lehren zu können. Sie erhalten mit der Fortbildung zum Anti-Gewalt-Trainer eine integrierte „Train the Trainer“-Fortbildung, um selbst ausbilden zu können.

Unsere Methoden zielen auf erfahrungsorientiertes, entdeckendes Lernen ab. Dies erfolgt im wechselnden Austausch mit Theorie-Inputs, praktischen Übungseinheiten und praxisnaher Reflexion, in Einzel- und Gruppenarbeit. Das Lernen und Anwenden von Strategien mit Wahrnehmung Ihrer Körpersprache und einer wertschätzenden inneren Haltung wird in fließende, gelingende Kommunikation umgesetzt. Dabei nutzen Sie die Kraft der Achtsamkeit und des Humors.

Zielgruppe - an wen richtet sich die Anti-Gewalt-Trainer Fortbildung?

Die Anti-Gewalt-Trainer Fortbildung richtet sich an alle Fachkräfte als Multiplikatoren-Fortbildung. Beschäftigte im Pflegedienst, Sozialpädagogen, Lehrer, Fallmanager, Sicherheitsdienste (§ 34 a), Führungskräfte und Teamleiter, können durch erweiterte Beziehungskompetenz ihre Handlungsfähigkeiten stärken. Sie sind nach der Fortbildung zum Anti-Gewalt-Trainer in der Lage, das Erlernte als Trainer weiterzugeben und zu lehren (Train the Trainer).

Ebenso richtet sich die Fortbildung an alle Menschen, die sich in ihrer privaten Umgebung mit Eltern, Kindern, Partnern, Freunden oft hilflos und handlungsunfähig in Konflikt- oder Gewaltsituationen fühlen und mehr Beziehungskompetenz erwerben möchten. Es sind keine Vorkenntnisse für die Fortbildung zum Anti-Gewalt-Trainer nötig.

Die Anti-Gewalt-Trainer Fortbildung als Antiaggressions-Training

In den letzten Jahren hatten wir häufig Teilnehmende, die die Anti-Gewalt-Trainer Fortbildung erfolgreich als Anti-Aggressions-Training zum privaten Gebrauch genutzt haben. Die Arbeit in der Lerngruppe, in Kombination mit zusätzlichen Personal-Coachings, führte durchweg zu nachhaltigen Veränderungsprozessen, mit dem Ergebnis eigenverantwortlicher und wertschätzender mit sich selbst und anderen in Verbindung zu kommen. Sollten Sie die Anti-Gewalt-Trainer Fortbildung als Antiaggressionstraining nutzen wollen, so sprechen Sie uns bitte vertraulich gesondert an.

Gruppengröße in der Anti-Gewalt-Trainer Fortbildung

Wir haben mit Gruppengrößen von 8 bis 16 Teilnehmenden in der Fortbildung zum Anti-Gewalt-Trainer sehr gute Erfahrungen gemacht. So ist eine Effektivität gewährleistet, die das Erleben von Selbstvertrauen, das Schaffen von Lebensenergien und die Begeisterung zum Aufspüren des eigenen Entdeckergeistes (Kreativität) unter Einsatz von Freude und viel Spaß ermöglicht. Vertrauen in die Gemeinschaft für jeden Einzelnen und eigene und gemeinsame kreative Lösungen, sind das Ergebnis jeder Fortbildung zum Anti-Gewalt-Trainer. Eine entscheidende Voraussetzung zur Entwicklung vermeintlicher Kreativität ist das Transformieren der persönlichen Angst in Selbstvertrauen. Dies dient wiederum der Belebung von wechselseitigem Vertrauen. Bei mehr als 16 Anmeldungen richten wir einen Parallelkurs und/oder eine Warteliste ein.

Bei Inhouse-Veranstaltungen arbeiten wir auch mit größeren Teilnehmerzahlen und entsprechendem Traineraufgebot.

Innovationen in der Anti-Gewalt-Trainer Fortbildung

In jedem Ausbildungsgang zum Anti-Gewalt-Trainer kommt es zum Entwickeln von neuen Methoden und Lösungswegen zu Interventions- und Handlungsmethoden. So beschäftigen wir uns stets mit aktuellen neuen Vorkommnissen von Gewaltübergriffen, wie z.B. dem Phänomen von Gruppenübergriffen, wie sie in der Silvesternacht 2015/2016 vor dem Kölner Hauptbahnhof und anderswo in Erscheinung traten und finden neue innovative Lösungsmöglichkeiten zur Eigensicherung dazu.

Durch die Aktualität von wachsenden Zuwanderungszahlen in Deutschland erhält das Thema Interkulturalität und Integration zunehmend mehr Gewicht  in der Ausbildung zum Anti-Gewalt-Trainer. Es wird unumgänglich, sich theoretische Kenntnisse zur Traumatologie anzueignen. Welche mögliche Haltung in der Arbeit mit traumatisierten Menschen ist einnehmbar? Welcher praktische Umgang mit traumatisierten Personen ist möglich? In diesem Arbeitsfeld ist unsere ganze Aufmerksamkeit gefragt. Es gilt seine Grenzen zu erkennen und zu akzeptieren, um nicht folgenschwere Probleme auszulösen. Diese lassen sich ausschließlich durch Zusammenarbeit mit Trauma-Expert*innen, sprich Psychotherapeut*innen, die sich mit dem Spezialgebiet beschäftigen, vermeiden. Eine Zusammenarbeit mit solchen Experten wird von uns empfohlen und angestrebt.

Gewaltprävention in der Anti-Gewalt-Trainer Fortbildung

Prävention von Gewalt

Themen:

  • Statuswippe und Archetypen
  • Hilfe im Empathiegespräch
  • Vorbeugung auf der Makro-Ebene (äußere Bedingungen)
  • Primär-, Sekundär- und Tertiär-Prävention
  • Nachsorge und Arbeitsschutz
  • Kommunikation und Körpersprache
  • Eigene äußere und innere Haltung
  • Gefühle sehen und Menschen verstehen – Mimikresonanz
  • Opfer-/Tätersignale und Frühwarnzeichen erkennen
  • Das Täter-/Opferskript – Die Präparationsphase
  • Transformieren von Angst in Aufmerksamkeit
  • Grenzen und Distanzen setzen 
  • Eskalationsgefahren durch Sarkasmus, Ironie und Zynismus
  • Der persönliche Notfallplan- Risikoabwägung und aktives Entschleunigen
  • Haltung bei Trauma behafteten Personen
Gelingende Kommunikation in der Anti-Gewalt-Trainer Fortbildung - Konfliktmanagement

Gewaltfreie Kommunikation -GFK- nach Dr. M. B. Rosenberg für Anti-Gewalt-Trainer

Themen:

  • Humanistischer Hintergrund und das Modell der GFK
  • Wertschätzender Umgang mit sich selbst und anderen
  • Beziehungskompetenz im Alltag und Beruf
  • Zugänge zu Empathie als Grundvoraussetzung für Beziehungskompetenz
  • Verantwortung übernehmen für eigenes Fühlen und Handeln
  • Unterscheidung von Auslöser und Ursache
  • Grundlegende Schlüsselunterscheidungen
  • Umgang mit Wut und Ärger – Selbstklärung
  • Authentisches, aufrichtiges Mitteilen
  • Echte Gefühle vs. Gedanken (Pseudogefühle)
  • Urteile in Bedürfnisse umkehren
  • Aktiv Gespräche führen mit Beziehungsbitten
  • Killerphrasen und Kommunikationssperren
  • Dominanz- vs. Partnerschafts-Systeme / Gesellschaftlich wirksam handeln
Anti-Gewalt-Trainer im interkulturellen Kontext

Themen:

  • Begrifflichkeit von Kultur
  • Kulturelle Programmierung
  • Kulturelle Fremdbilder transformieren
  • Grundlagen der Traumatologie
  • Transformieren von Moral- in Werturteile

 

Deeskalation I - Selbstsicherheit und Selbstverteidigung für Anti-Gewalt-Trainer

Themen: 

  • Das Wirken der Spiegelneurone
  • Körpersprache und Mimikresonanz-Grundlagen
  • Haltung und Verhalten bei Belästigungen und Übergriffen
  • Grenzen setzen und Distanzen wahrnehmen
  • Die Kraft der Stimme – die Macht des Schreiens
  • Blicke – Berührungen auf Distanz
  • Eigensicherung
  • Intervenieren bei taktilen Übergriffen (mit und ohne Kampf)
  • Befreiungsgriffe
  • Handlungsfähigkeit bei Übergriffen und Belästigungen von Gruppen
Deeskalation II – Handlungsfähigkeiten in Beruf und Alltag

Themen:

  • Interventionstypen und Interventionsstrategien
  • Paradoxe Intervention
  • Varianten zur wertschätzenden Konfrontation
  • Umgang mit Ärger
  • Kommunikationsöffner und -stopper
  • Intervenieren bei Gefahr, Affekt und Krisensituationen
  • Stress- und Gewaltprädikatoren erkennen
  • Eigensicherung
  • ggfls. das Aachener-Modell
Konfliktmanagement und Mediation für Anti-Gewalt-Trainer

Themen:

  • Grundlagen und Praxis der Mediation
  • Konflikttypen und Konfliktarten
  • Eigenes Konfliktverhalten – Konfliktsoziometrie
  • Konflikte und ihr Potential
  • Eskalationsstufen
  • Die Technik des Spiegelns
  • Zuhörzirkel
  • Reflexion eigener Interpretationen
  • Konfliktcoaching-Tools für Teams
Die Bedeutung von Achtsamkeit und Entspannung für Anti-Gewalt-Trainer

Themen:

  • Innere Haltung  zu mehr Achtsamkeit durch formale Übungen
  • Transfer der Achtsamkeit in den Alltag
  • Die Bedeutung der Achtsamkeit beim Intervenieren
  • Der Seinsmodus und Handlungsmodus   
  • Body-Scans  und Yoga
  • Empathie-Übungen mit Mittel der Achtsamkeit
  • die Kraft des Humors
Theoriemodelle für die Anti-Gewalt-Trainer Praxis
  • Aggressions-, Gewalt- und Triebtheorien
  • Lernen am Modell
  • Kommunikationsmodelle
  • Die innere Haltung der Achtsamkeit  
  • Die Bedürfnispyramide nach Maslow und die Dynamik von Bedürfnissen
  • Das Eisbergmodell zum Konflikt
  • Das Täter-/ Opferskript
  • Das Aggressionsmodell  
  • Dispositionen und Kettenreaktionen von Zorn und Wut
  • Spiegelneurone und ihr Nutzen
  • Das Entschleunigungsmodell zur Risikoeinschätzung
  • Das Pro-Aktions-Modell in der Deeskalation
  • Grundlagen zur Traumatologie
Kompakte Train the Trainer-Schulung für Anti-Gewalt-Trainer

Themen: 

  • Methodik und Didaktik
  • Das A-R-A-Konzept als Einheit von Denken, Fühlen und Handeln
  • das Lehrer-/Schüler-/Partnerschaftsverhältnis
  • Authentizität und Wirkungsbewusstsein des Trainers
  • Zweierlei Trainertypen – ihr Verhalten und ihre innere Haltung
  • Grundlagen der Gruppenbildung
  • Dynamiken und Gleichgewicht in Gruppen
  • Beziehungsdynamiken zwischen Thema-Teilnehmende-Trainer
  • Phasen und Rhythmen im Seminarablauf
  • Seminarplanung und Konzeptentwurf für eigene Projekte
  • Medien und Visualisierung im Seminar
Mittel zu den Modulen in der Anti-Gewalt-Trainer Fortbildung

Methoden und Mittel:

  • Theorieinputs mit Visualisierungen durch PowerPoint-Projektionen und Flipcharts
  • Impuls- und Kurzvorträge
  • praxisnahe Rollenspiele mit eigenen und vorgegebenen Themen
  • Improvisations-Theater-Techniken
  • Reflexion und Auswertungen bei Bedarf mit Videofeedbacks
  • Lachyoga
  • Achtsamkeit mit Körperarbeit, Entspannungs- und Mentalübungen
  • Tribal-Technologies
  • Framegames
  • Situationsbezogene Lernspiele
  • Gruppenreflexionen und Einzelgespräche
  • Intervisionsgruppen
  • Gruppen- und Einzelsupervision
Achtsamkeit und Wir-Gefühl in der Anti-Gewalt-Trainer Ausbildung

Unsere Seminare werden von Achtsamkeitsübungen (MBSR- Mindful Based Stress Reduction) begleitet, um in tiefere, persönliche Prozesse einzusteigen. Um vertrauensvolle, authentische Wir-Begegnungen zu bewirken, bedienen wir uns spielerischer Arbeits-Methoden, u.a. der sogenannten „Tribal Technologies“. Dieser Ansatz fördert das Vertrauen unter Menschen, um offene, ehrliche Begegnungen zu ermöglichen.  

In der Anti-Gewalt-Trainer Fortbildung bieten den Rahmen für eine vertrauensvolle Atmosphäre, in dem wir an Ihren eingebrachten Konfliktthemen arbeiten. Dies bietet Ihnen die Möglichkeit zu einer optimalen Entwicklung.

Abschluss mit Zertifizierung zur Anti-Gewalt-Trainer Fortbildung

Themen:

  • Kolloquium | angeleitete Fachgesprächsrunde in der Gruppe mit Fachkenntnisfragen
  • Referat zu einem Schwerpunktthema
  • Durchführung einer Unterweisung > Vorstellen und Einführung eines Seminar-Themas mit Proband (Train the Trainer-Abschluss zum Ausbilden) oder eine Präsentation eines Schwerpunktthemas (ohne Ausbilderabschluss)
  • Abschluss mit Teilnahmebescheinigung ohne Zertifizierung

Das Absolvieren des Abschlusses mit Zertifizierung ist keine Pflicht in der Ausbildung zum Anti-Gewalt-Trainer.

Termine zur nächsten Anti-Gewalt-Trainer Fortbildung

Die einjährige Fortbildung zum Anti-Gewalt-Trainer findet an 10 Wochenenden mit insgesamt 160 Seminarstunden statt. Zusätzlich empfehlen wir 40 Zeitstunden für Intervisions- und Übungsgruppen zu investieren, die von den Trainern supervisiert werden. Alle Seminar-Wochenenden liegen außerhalb der Schulferien in NRW.

Wann und wo?

Der nächste Schulungsgang zur Anti-Gewalt-Trainer Fortbildung startet am 24. Februar 2018 und endet am 9. Dezember 2018. Wir beginnen jeweils samstags und sonntags um 10:00 Uhr. Samstags geht’s bis 18:00 Uhr und sonntags bis 17:00 Uhr.

Alle Termine in Übersicht finden Sie hier.

Als Inhouse-Schulung ist die Ausbildung auch in anderen Zeitabläufen buchbar.

Wo findet die Anti-Gewalt-Trainer Fortbildung statt?

Unsere Seminarräume befinden sich u.a. im Altenberger Hof, in Köln-Nippes www.buergerzentrum-nippes.de  und sind verkehrstechnisch, ob mit dem eigenen PKW oder dem ÖPNV, sehr gut erreichbar. In unmittelbarer Nähe befinden sich ausreichend kostenfreie Parkplätze. 

Vor Beginn der Fortbildungen bieten wir kostenlose Informations-Veranstaltungen in Form von kurzen Workshops an.

Dozenten und Trainer für die Anti-Gewalt-Trainer Fortbildung

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Trainer und Seminarleiter: Achim Rackel

  • Inhaber und Geschäftsführer von ARA-COACHINGS
  • Zertifizierter Mediator BM und Personalcoach
  • Zertifizierter Antigewalt-, und Deeskalationscoach
  • Trainer für Gewaltfreie Kommunikation
  • Lehrtrainer

ARA-COACHINGS bedient sich eines Pools mit kooperierenden, diplomierten und zertifizierten Trainern- und Experten, die bei Bedarf zum Einsatz kommen.

Investition - Wir veredeln Ihre Fortbildung 2018-I zum Anti-Gewalt-Trainer

Wir veredeln Ihre Fortbildung zum Anti-Gewalt-Trainer.

FEIERN SIE MIT UNS! NEHMEN SIE UNSER JUBILÄUMS-ANGEBOT WAHR:

Die Anti-Gewalt-Trainer -Fortbildung 2018-I haben wir zu unserem Jubiläumsjahr um 360,00 Euro (15%) für Selbstzahler reduziert. Sie zahlen statt 2.350,00 Euro nur 1.990,00 Euro. Für Organisationen und Unternehmen reduziert sich die Teilnehmergebühr sogar um 380,00 Euro. Das Angebot gilt ausschließlich für den Schulungsgang 2018-I, der am 24. Februar 2018 startet. Alle Fördermöglichkeiten können zusätzlich wahrgenommen werden. Für den Schulungsgang 2018-II, der am 15. September beginnt, gelten wieder die alten Preise.

Die Fortbildung ist nach § 4 UStG von der Umsatzsteuer befreit.

Wir möchten allen Interessierten ermöglichen an der Schulung teilzunehmen. Unter gewissen Voraussetzungen bieten wir Ihnen eine Ratenzahlung an. Wir vertrauen auf Ihre Selbsteinschätzung. Sprechen Sie uns an.

Öffentliche Förderungen

Für die Fortbildung ist in NRW eine Förderung mit „Bildungsscheck“ oder „Bildungsprämie“ möglich. Berechtigt nach dem Gesetzt sind: Angestellte, Arbeiter, Selbstständige, Beamte, Öffentlicher Dienst und Studierende.

Anfragen dazu unter: www.bildungspraemie.info;  www.bildungsscheck.nrw.de; weiterbildungsberatung@koeln.ihk.de;  Telefon: 0221-1640621 oder 0800-2623 000;

Handwerkskammer zu Köln, Tel.: 0221-2022250; VHS Köln, Tel.: 0221-22123999

Für Förderberechtigte aus anderen Bundesländern gilt:

In Hessen ist die Förderung mit dem „Qualifizierungsschein“ möglich.

In Rheinlandpfalz heißt der Qualifizierungsschein „Qualischeck“.

Das Bundesland Sachsen bietet sogar Förderungen bis zu 80%. Informationen finden Sie unter www.sab.sachsen.de

Sie finden uns im „Kursnet“ der Bundesagentur für Arbeit unter www.kursnet-online.arbeitsagentur.de

Special: Stipendium für Arbeitssuchende, Auszubildende und Studierende, die an der Anti-Gewalt-Trainer Fortbildung teilnehmen möchten.

Zu jedem Fortbildungsgang bietet ARA-COACHINGS ein Stipendium, welches den Teilnahmebeitrag um 50% reduziert. Bewerben können sich Arbeitssuchende, Studierende und Auszubildende.

Für die Ausbildung 2018-I schicken Sie uns bitte Ihre Kurzbewerbung sowie einen tabellarischen Lebenslauf und einen Nachweis, dass Sie Schüler*in, Student*in, Auszubildende(r) oder Arbeitssuchende(r) sind, per Post oder E-Mail und stellen Sie in Ihrem Schreiben Ihr Interesse an der Ausbildung kurz dar. Aus den eingegangenen Bewerbungen wählt ARA-COACHINGS eine Bewerbung aus. Es besteht kein Rechtsanspruch auf ein Stipendium. Weitergehende Ansprüche ergeben sich gegenüber ARA-COACHINGS nicht. Wird das Stipendium in Anspruch genommen, gewähren wir keine weiteren Ermäßigungen.

Wie?

Wir bilden nach den didaktischen Vorgaben der AEVO der IHK zu Köln und nach den Empfehlungen der Gewaltfreien Kommunikation von Dr. M. B. Rosenberg aus.

Das Mindestalter zur Teilnahme beträgt 18 Jahre, nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Die Gruppen sind  bezüglich Alter und Geschlecht in aller Regel heterogen gemischt.

Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich und nach der Ausbildung bieten wir Möglichkeiten aktuell laufende Kurse als Co-Trainer oder als Assistent*in zu begleiten. Auch eine wissenschaftliche Begleitung im Rahmen eines Studiums ist möglich.

Die Prüfung zur Zertifizierung ist nicht zwingend. Nach absolvierter Prüfung mit Unterweisung besteht die Berechtigung zum Ausbilden und Sie erhalten ein Zertifikat. Auf jeden Fall erhält jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin eine Teilnahmebescheinigung.

Sonstiges und Anmeldeschluss zur Fortbildung zum Anti-Gewalt-Trainer

 

 

Die Anmeldung zur Fortbildung zum Anti-Gewalt-Trainer erfolgt durch zustande kommen eines Fortbildungsvertrages. Diesen finden Sie als PDF auf dieser Website zum Downloaden.

FEIERN SIE MIT UNS! NEHMEN SIE UNSER JUBILÄUMS-ANGEBOT WAHR:

Die Anti-Gewalt-Trainer -Fortbildung 2018-I haben wir zu unserem Jubiläumsjahr um 360,00 Euro (15%) für Selbstzahler reduziert. Sie zahlen statt 2.350,00 Euro nur 1.990,00 Euro. Für Organisationen und Unternehmen reduziert sich die Teilnehmergebühr sogar um 380,00 Euro. Das Angebot gilt ausschließlich für den Schulungsgang 2018-I, der am 24. Februar 2018 startet. Alle Fördermöglichkeiten können zusätzlich wahrgenommen werden. Für den Schulungsgang 2018-II, der am 15. September beginnt, gelten wieder die alten Preise.

Zwecks unserer Planung bitten wir um frühzeitige Anmeldung. Für die unser Jubiläumsangebot 2018-I sind noch Plätze buchbar.

Der nächste Kurs 2018-II beginnt am 15. September 2018. Anmeldungen sind jetzt schon möglich.

Bei Fragen kontaktieren Sie uns gerne auch telefonisch: 0221-2707 5747

Hier geht es zur Anmeldung

 

 

Unsere Erfahrungen mit unterschiedlichen Zielgruppen

 

 

Wir verfügen über Erfahrungen mit Teilnehmenden aus folgenden Arbeits-und Berufsfeldern:

Pflegedienste | Forensik | Psychiatrien und Krankenhäuser | Altenresidenzen | Kinderheimen | Kinder- und Jugend-Coaches | Heilpraktiker für Psychologie | Behinderteneinrichtungen und -werkstätten | Schulen/Lehrer | Kindergärten | Juristen | Mediatoren | Sachbearbeiter im Öffentlichen Dienst | Behörden | Jobcentern | Politessen | Kontroll-, Ordnungs- und Sicherheitsdienste | Führungskräfte und Management | Sportvereine | Jugend- und Familienzentren | Streetwork | Schulsozialarbeit | Sozialarbeiter und Sozialpädagogen | Bewährungshilfe | Betreuung | Beratung | Kundendienstler | Monteure im Kundendienst | Familienbegleitung | Mütter | Fitnessstudios und Sportvereine | Boxsportvereine | ehrenamtlich Tätige | interkulturelle Integrations-Trainer | Flüchtlingshilfe | in privaten und öffentlichen Bildungseinrichtungen …

Wir danken herzlich für Interesse und freuen uns darauf Sie persönlich kennen zu lernen.

Ihr Achim Rackel und Team