Antigewalttrainer als Multiplikatoren

Häufig werde ich gefragt, was die Teilnahme an der Antigewalttrainer -Ausbildung (Train the Trainer-Fortbildung) dem Einzelnen persönlich und beruflich bringt.

Ehemalige Teilnehmer*innen aus der Antigewalttrainer -Ausbildung berichten

Ein Ehemaligen-Treffen am vergangenen Wochenende, 9 Monate nach Abschluss der Ausbildung zum zertifizierten Antigewalttrainer, Deeskalationscoach und Konfliktmanager*in mit Teilnehmer*innen aus dem Schulungsdurchgang 2016 spricht für sich selbst.

Als Trainer traf ich auf eine Gruppe von großartigen und fähigen Menschen, die fern von jeglichen Selbstzweifeln und unübersehbar, ihre persönliche Entwicklung und Haltung vorangetrieben haben und diese in ihr Berufsleben integriert haben. Alle, also 100% der Antigewalttrainer, schulen in Selbstständigkeit oder im Angestelltenverhältnis als Multiplikatoren eigens und erfolgreich Antigewalttrainings. Ob in der Kinder- und Jugend- Arbeit, in der Arbeit mit geistig- und psychisch-behinderten Menschen und deren Betreuer oder allgemein in der Erwachsenenbildung, alle sind professionell und förderlich mit ihren erworbenen Kenntnissen und Potenzialen in den beruflichen Alltag als Antigewalttrainer eingestiegen.

Als Ausbilder könnte ich nun darüber stolz sein, dies würde jedoch dem Grundgedanken der Antigewalttrainer -Ausbildung nicht gerecht und ihm widersprechen. Dieser ausschließende Stolz der entstehen würde, gäbe ein verkehrtes Bild wider und würde höchstens mein Ego als Trainer stärken und ferner den folgenden Ausbildungen nicht zuträglich. Denn alle Beteiligten, ob der Grundschullehrer, der Gesundheitspfleger aus der Forensik, die Heilpraktikerin, die Kinder- und Jugendcoach, der (Box-) Sportlehrer, der Kampfsport-Lehrer, der Sozialpädagoge und, und, und … Alle haben zu diesem Ergebnis beigetragen. Lasst uns somit alle gemeinsam auf das Ergebnis stolz sein!

Unsere Offenheit für den Fluss des gegenseitigen Geben und Nehmens, unsere Aufrichtigkeit beim Gehaltenwerden, unsere Ehrlichkeit bei Berührungen, bei der fürsorglichen Zuwendung und Unterstützung und nicht zuletzt der Austausch von Wissen und Erfahrungen machte das Ergebnis möglich .

All diese TAT-SACHEN boten mir die Möglichkeit mit Euch gemeinsam zu lernen, wofür ich endlos dankbar bin.

Ich wünsche euch allen weiterhin viel Erfolg in der Gewaltfrei-Arbeit und freue mich schon auf unser nächstes Treffen.

September 2017, Achim Rackel

P.S.: Die nächste Fortbildung zum zertifizierten Antigewalttrainer beginnt am 5. Mai 2018.

Mehr zur Anti-Gewalt-Trainer -Ausbildung hier: