Deeskalationstrainer Fortbildung für effektives Deeskalationsmanagement in der Pflege, in Behörden und Organisationen.

Seit Jahren bilde ich Deeskalationstrainer im Gesundheitswesen und Behörden u.a. auf der Basis der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) in Form von zwölftägigen Inhouse-Seminaren im gesamten deutschsprachigen Raum aus. Damit sich Angestellte im Gesundheitswesen, in Behörden, Sicherheits- und Bildungswesen selbstständig qualifizieren können, biete ich die Deeskalationstrainer Fortbildung nun auch als externe Weiterbildung an.

Deeskalationstrainer senken Ausfall-, Verletzungs- und Konfliktkosten.

Meine jahrelange Arbeit in Krankenhäusern, psychiatrischen Anstalten, Forensik, Einrichtungen der Altenpflege, Arztpraxen und ambulanten, psychiatrischen Diensten zeigt mir wie effektiv ein funktionierendes Deeskalationsmanagement auf Basis der GFK wirkt. Durch den Einsatz der Deeskalationstrainer in den Einrichtungen und die Implementierung eines effektiven Deeskalationsmanagements sanken die Zahlen von verlorener Arbeitszeit durch Verletzungen unter Mitarbeitern in einem Zeitfenster von ungefähr 3 Jahren bis auf „0“. Kosten für tertiäre, präventive Maßnahmen und Therapien bewegten sich ebenso rapide nach unten.

Gewaltfreie Kommunikation für Deeskalationstrainer.

Wenn mir zunächst gelegentlich mit Skepsis begegnet wurde, wenn ich das Projekt vorstellte, so zeigte sich mit der Zeit in allen Einrichtungen, wie schnell sich Begeisterung für die neue bedürfnisorientierte Sprache unter den Mitarbeitern entfachte. Die Wirkung der Empathie hatte bisher immer die Herzen der Seminarbesucher berührt.

Hier eine Rückmeldung aus einer Ausbildungsgruppe von Ärzten, Sozialassistenten, Pflegekräften und Fachtherapeuten:

„Lieber Herr Rackel, wir haben heute in der großen KollegInnenrunde über die drei Tage (erstes Modul) Deeskalationstrainer Fortbildung gesprochen. Das ganze Unternehmen ist schon was Besonderes, und es wird von etlichen Personen aus dem Team mit Herzblut und persönlichem Engagement weitergebracht. Wir freuen uns also auf die zweite Runde. Mit herzlichem Gruß, Dr. Ingo S., Brixen (Südtirol).“

Die Bedeutung von Selbsterfahrung in der Weiterbildung für Deeskalationstrainer. 

Den Unterschied von unserer beruflichen Alltagssprache zu echter einfühlsamen Kommunikation erfahren die Teilnehmer der Deeskalationstrainer Fortbildung zuerst an sich selbst. Sie erleben in vielfältigen Übungen, dass das Aussprechen und Benennen von Gefühlen und Bedürfnissen eine unvergleichliche Qualität des Kontakts herstellt. Das dies, mit ein wenig Übung, auch mit schwierigen Patienten/Klienten gelingt, ist für viele eine neuartige Erfahrung; sich kraftvoll selbst zu behaupten, ohne bedrohliche Konfrontationen gegenüber anderen aufzubauen.

Deeskalationstrainer zur Implementierung eines Deeskalationsmanagements in Organisationen.

Wenn die GFK zunächst als reines Sprachmodell ihre Anwendung erfährt, so entwickelt sich die bedürfnisorientierte Kommunikation mit der Zeit, erfahrungsgemäß braucht das ca. 6 Monate, zu einem Haltungsmodell, was Deeskalationstrainer, ergänzt durch weitere Deeskalationstechniken, in allen Belangen handlungsfähig macht.

Hier die zusammengefassten Trainingsinhalte für Deeskalationstrainer, die ich in meiner „Train the Trainer -Fortbildung“, für ein effektives Deeskalationsmanagement, vermittle.

Folgende (zusammengefasste) Kompetenzen sollten Deeskalationstrainer in ihrer Organisation weitervermitteln können:

  • Reflektieren unterschiedlicher Gewaltformen, wie struktureller Gewalt, personeller Gewalt und anderen aggressionsbildenden Gegebenheiten auf der Station/im Haus/der Organisation. Daraus Zusammenhänge zu Aggressionsverhalten der Patienten/Klienten erkennen, benennen und abändern.
  • Schulungen, um das Verhalten (Aggressionsformen) von Patienten/Klienten differenzierter wahrzunehmen (klare, sinnlich erfahrbare Beobachtungen – keine Interpretationen) und dieses zu beschreiben und wiederzugeben.
  • Anleiten von Handlungsfähigkeit durch Praktizieren von Sicherheits- und Verhaltensregeln im direkten Umgang mit (hoch-) angespannten Patienten/Klienten. Den Umgang im Team abstimmen, unterweisen und auf Nachhaltigkeit achten.
  • Einheitlich verbale Kommunikationsmittel/ -strategien, die nachhaltig Eskalationen vorbeugen und zur Deeskalation mit Patienten/Klienten beitragen, einführen und regelmäßig trainieren (z.B. mit GFK, Empathiegespräche, verbale Deeskalationsvarianten).
  • Aggressionsfreie Konfliktlösungsmöglichkeiten darlegen und regelmäßig schulen (GFK, Deeskalationsvarianten im Patienten-/Klientengespräch).
  • Innere Haltungen im Umgang mit aggressiven Patienten/Klienten, die zu einer würdigen Handlungsfähigkeit beitragen, ansprechen und dozieren (z.B. GFK als Haltungsmodell).
  • Grundlegende Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungstechniken zur Eigensicherung vermitteln. Körpersprachliche Mittel trainieren (äußere Haltungen, Mimik, Stimme …)
  • Schonende, dennoch effektive, Begleit-, Immobilisations- und Fixierungstechniken  (regelmäßig) im Team trainieren. Abläufe solcher Zwangsmaßnahmen erörtern.
  • Kollegiale Erstberatung (nach einem Übergriff auf einen Mitarbeiter) und tertiär-präventive Maßnahmen schulen. Dazu gehört auch die Erstversorgung eines Patienten (Nachdepressionsphase) nach einer Krise.
  • Tertiäre Prävention – Nachversorgungsnotwendigkeiten/-möglichkeiten für Mitarbeiter nach einem Gewaltvorfall.
  • Achtsamkeits- und Mentaltrainings (MBSR) zur Reduzierung von Einsatzstress.
  • Gefährdungsanalysen durchführen.
  • Recht: Kenntnisse von Notwehr und Nothilfe §§.
  • Didaktik und Methodik, Unterweisungs- und Präsentationstechniken.

Bei Bedarf biete ich optional (zusätzlich) Präsentationstrainings mit Mitteln der Theaterpädagogik. Diese können gesondert, auch in Kleingruppen gebucht, werden.

Für wen eignet sich die Fortbildung zum Deeskalationstrainer?

Überall dort, wo Menschen mit Menschen arbeiten, verursacht fehlende soziale/emotionale Intelligenz heutzutage enorme Kosten. Angestellte die im Gesundheitswesen, Behörden, Sicherheitsdiensten und im Bildungswesen etc. tätig sind, machen ihren Beruf zur „Berufung“ und können sich hier angesprochen fühlen. Qualifizieren Sie sich durch diese Fortbildung und erhöhen Sie nicht nur Ihre eigene Sicherheit, sondern auch Ihren „Marktwert“ als verantwortlicher Mitarbeiter.

Ihre Investition für die Fortbildung zum Deeskalationstrainer:

Die Fortbildung zum Deeskalationstrainer für Deeskalationsmanagement bedarf ca. 100 Präsenzstunden im Seminar, verteilt auf 6 Wochenenden (12 Tage an Samstagen und Sonntagen). Hinzukommt der Aufwand von ca. 20 Stunden Intervisionsgruppentreffen (Übungsgruppen). Die Investitionskosten betragen 2.350,00 Euro inklusive zwei Trainer, inklusive aller Unterlagen, Supervision, Zertifizierung, Seminargetränke und -snacks.

Eine Förderung mit Bildungsscheck ist möglich. ARA-COACHINGS ist anerkannter Bildungsträger in NRW.

Die aktuellen Veranstaltungstermine entnehmen Sie bitte hier.

Eine ausführliche Beschreibung zur Fortbildung für Deeskalationstrainer können Sie hier nachlesen.

Hier geht es zur Anmeldung.